Ich plädiere für die Einhaltung des Rechts auf
Schutz der Wohnung, auch via Datenleitung !!!
Dazu praktische
Tipps auf dieser Seite:
Durch das Internet bewegen
sich Fluten von Viren. Wenn Sie wichtige Daten auf Ihrem Computer
haben, benutzen Sie für den Internetzugang am besten einen
separaten Computer oder sie installieren Ubuntu
Linux als zweites Betriebssystem neben Windows. Sie können
dann beim Start des Computers das Betriebssystem auswählen. Wenn
Sie Privatanwender sind, nutzen Sie ein so simples
Datensicherungs-Programm wie Personal
Backup für den Notfall. Dazu die Firewall-, Defender- und
Update- Funktion von Windows und einen Virenscanner, schon sind Sie
gut geschützt. Beachten Sie bitte, dass Online Banken als
Voraussetzung für Schadensersatzansprüche einen
Virenscanner, eine Firewall und ein aktuelles Betriebssystem-Update
nennen.
Und so gehts:
Sie
haben einen neuen Rechner mit Windows erworben. Dann sind dies Ihre
ersten Schritte nach dem anschalten:
.Start->
Einstellungen -> Sicherheitscenter
Unter Internetoptionen ->
Programme -> den Test auf Internetexplorer als Standardbrowser
ausschalten
Unter Windows-Firewall -> Firewall
einschalten
Unter Automatische Updates -> Updates
aktivieren
Unter Sicherheitswarnungen -> alles ausschalten, da
die Warnungen nur nerven und nichts bringen
.Installieren Sie
jetzt einen Virenscanner, z.B. Avast!
(s.unten) Freeware. Gute Virenscanner
finden Sie auch in den regelmäßigen Tests der Stiftung
Warentest. Schalten sie im Programm sowohl die automatische Updates
für das Programm als auch die Virus-Datenbank ein.
.Installieren Sie einen sicheren Browser wie Firefox
oder Opera.
Aktivieren Sie das automatische Update Freeware.
Der Internetexplorer bietet leider kein Sicherheits- sondern nur ein
Marketingkonzept.
.Wenn Sie Ihre Email nicht online lesen,
installieren Sie einen sicheren Email Client, z.B. Thunderbird.
Freeware. Schalten Sie den Junk- Filter
ein. Gehen Sie online, und sehen Sie bei Ihrem Email Provider die
Einstellungen für den Email Client nach (Pop3). Falls das
angeboten wird, schalten Sie online den Virenschutz und den
allergrundlegensten Spamschutz ein. Spam, die dem Provider bereits
als solche bekannt ist, sollte automatisch aussortiert werden. Alles
weitere erledigt der Junk Filter in Ihrem Email Client. „Spam“
und „Junk“ sind beides unerwünschte und teils
gefährliche Post.
-> Damit
haben Sie einen Grundschutz erreicht, der für normale Benutzer
bereits sehr gut ist.
Tip: Wenn sie aus Gründen
die automatische Update-Funktion von Microsoft nicht nutzen wollen,
können sie den WinBoard
UpdateBuilder von Winboard.org
nutzen Freeware. Dort gibt es auch die
kompletten Servicepacks
zum download.
Wenn Sie weiter gehen wollen, informieren sich
über Sicherheitsfragen beim Bundesamt
für Sicherheit in der Informationstechnik (Der menschliche
Faktor ist leider bei einem gut geschützen System das größte
Sicherheitsrisiko). Bedenken sie, das sie die Teilnahme am
öffentlichen Straßenverkehr auch erst lernen mussten. Die
Zeit ist gut investiert.
Stichpunkte:
Der
menschliche Faktor ist
im Internet ein entscheidener Faktor. Wann immer Sie jemand
auffordert, einen OK Knopf zu
drücken, will er Ihnen mit 90%iger Sicherheit etwas unterjubeln.
Suchen Sie stattdessen den „Schließen“ Knopf, meist
oben rechts.
Öffnen sich plötzlich zahlreiche neue
Fenster, bleiben Sie ruhig,
schließen Sie diese einfach wieder, notfalls mit
strg-alt-entfernen.
Bekommen Sie Email von
Leuten, die Sie nicht kennen, handelt es sich vielleicht um Werbung
oder Spam, schlimmstenfalls um einen Virus. Bei normaler Werbung
können Sie die weitere Zustellung einfach durch einen Link am
Ende der Nachricht unterbinden. Bei Spam drücken Sie bitte
keinerlei Knöpfe, sondern markieren die Email mit Hilfe des
Knopfes in Ihrem Mail Programm als „Junk“. Wenn die Email
Sie aggressiv auffordert zu reagieren, handelt es sich um Phishing
(Datenklau) oder Sie sollen einen Virus installieren. Auch hier hilft
der „Junk“- Knopf zuverlässig weiter.
Sicherheitsrelevante Dinge oder Juristisches wird niemals über
das Internet verschickt. Wenn Sie Post von Ihrer Bank bekommen, ist
dies ein Betrugsversuch eines Internet Betrügers. Wenn jemand
Ihnen eine Klage androht, hat er wahrscheinlich die Klageschrift
gleich angehängt, sprich, einen Virus. Wenn Sie jemand vor einem
Virus warnt, und Sie auffordert, das beigelegte Update zu
installieren, so ist dies in der Regel selbst ein Virus. Wenn Sie
sichergehen wollen, markieren Sie Email von Absendern, die Sie nicht
kennen, vor dem Öffnen als Junk. Wer es ernst meint, wird Sie
telefonisch oder per Brief kontaktieren, Email setzt sich allerdings
immer mehr durch.
Avast!
ist ein Viren-Scanner, der Sie schützt, während Sie im
Internet sind. Alle Datenströme, die Sie empfangen, werden
geprüft. Er besitzt ein automatisches Update, und ist für
Privatanwender kostenlos. Besonders zu empfehlen ist der stealth
Modus, dann arbeitet das Programm komplett im Hintergrund. Die
Stiftung Warentest bewertet dieses Programm als gut. Freeware.
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Informationsseiten für Bürger ohne technische Kenntnisse.